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Friction
Hinweis zum Inhalt: Mental Health-Probleme
Fassung: Mandarin OV mit enUT
Als Produzent:innen bewegter Bilder teilen wir eine tiefe Skepsis gegenüber KI-generierten Bildern. Und dennoch hat uns dieser Film durch seinen klugen Einsatz künstlich erzeugter Bildwelten beeindruckt. Die Analyse der gesellschaftlichen Segregation durch die Protagonistin wird akzentuiert durch das Bedürfnis der Technologie, unserem anonymisierten Erzähler erneut ein Geschlecht aufzuzwingen. FRICTION legt gekonnt das tief verwurzelte binäre Geschlechtersystem offen — um uns herum und in uns — das auch die Technologien der Zukunft prägen wird.
FRICTION ist ein experimenteller Dokumentarfilm, der die Schwierigkeiten einer Transfrau in Festlandchina thematisiert, die ihre Identität geheim hält. Um ihre Identität zu schützen, werden KI-generierte Bilder verwendet, die den hetero-cis-Blick hinterfragen. Durch visuelle Experimente reflektiert der Film gesellschaftliche Ausgrenzung, familiären Druck, Geschlechtsdysphorie und Resilienz und fängt die Suche nach Authentizität und Sicherheit ein. (Text: Robin Mai)
Xiona Li (*1999) ist eine chinesische trans-feminine Filmemacherin, die an der University of the Arts London studiert. In ihren Arbeiten untersucht sie Identität und Geschlecht durch Film, wobei sie 3D-Design, KI-Bilder und intersektionale Themen verwendet.