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Oyu
Dieser Film hat bei der heurigen Ausgabe von VIENNA SHORTS den Preis für die beste Bildgestaltung im internationalen Wettbewerb Fiction & Documentary - FIDO erhalten.
Begründung der Jury:
Mit präzise gewählten Worten, einer detailreichen Inszenierung und einem unglaublich bescheidenen Erzählstil bringt dieser Film eine bewegende Geschichte über Vergänglichkeit auf den Punkt, ohne dabei die Leichtigkeit außer Acht zu lassen. Durch einen erstaunlichen Sinn für das Erzählerische werden wir mit den genügsamen japanischen Neujahrsritualen bekannt gemacht, bis uns allmählich dämmert, dass wir hier einem Abschied beiwohnen. Der Preis der Jury für die beste Bildgestaltung geht 2024 an Benoît Pain für seine Arbeit an „Oyu“ von Atsushi Hirai.
Ein Mann besucht ein öffentliches Badehaus in Japan: Wir beobachten das Baden, die Waschungen, den Austausch der verschiedenen anwesenden Menschen untereinander, aber auch den Klatsch und Tratsch, der an diesem sozialen Treffpunkt passiert. Es ist ein schlichter und bewegender Film, der ohne viele Worte auskommt und vom perfekten meditativen Rhythmus getragen wird. Ein lebendiges, aber unaufdringliches Porträt einer Gemeinschaft. (Doris Bauer)