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gül
Lidija-Rukiye Kumpas wurde für ihren Film bei der heurigen Ausgabe von VIENNA SHORTS zur Besten Newcomerin im Österreich Wettbewerb gekürt.
Begründung der Jury:
Ein paar Plastikstühle, Kaffee kocht in der Küche und ein Sprachenkonglomerat – diese Elemente bieten den Hintergrund für einen wunderschön gestalteten Film, der Themen wie Familie, Migration, Zugehörigkeit und den Heimatgedanken beleuchtet. Der Film kommt mit so viel Wahrheit daher, dass wir gar nicht anders konnten, als die Hauptfiguren in unser Herz zu schließen. Die pointierte und gekonnte Erzählweise macht uns neugierig auf zukünftige Projekte dieses Teams. Der Jurypreis für die Beste Newcomerin geht an „GÜL“ von Lidija-Rukiye Kumpas.
Im Laufe eines hektischen Tages in einem sonnengetränkten türkischen Küstendorf lässt uns Kumpas’ scharfäugiges Drama an Familienbeziehungen und Familienähnlichem teilhaben. Diese Exegese über interkulturelle Empathie basiert auf eigenen Erfahrungen, zeigt Verwandte und Freund:innen in leicht fiktionalisierten Rollen und hat die technischen Möglichkeiten des Kinos – selbst in der Verdichtung der erzählerischen Wucht eines Spielfilms auf weniger als eine halbe Stunde – fest im Griff. (Neil Young)