Die Filme dieses Programms widmen sich dem Raum als Ort des Zusammenlebens, der Erinnerung und gesellschaftlicher Aushandlung. In unterschiedlichen filmischen Formen fragen sie, wie Gemeinschaften entstehen, wie wir Räume bewohnen und mit Bedeutung aufladen. Räume sind nicht neutral, erst durch Erinnerungen, soziale Praktiken, Machtverhältnisse und die Menschen, die sie nutzen, werden sie zu lebendigen Orten.
In 3 SACHEN KAUFEN – HOW I TRIED TO SAVE THE LITTLE SHOP IN OUR COMMUNITY BUILDING BY GALVANISING MY NEIGHBOURS AND FAILED untersucht Gabri
Die Filme dieses Programms widmen sich dem Raum als Ort des Zusammenlebens, der Erinnerung und gesellschaftlicher Aushandlung. In unterschiedlichen filmischen Formen fragen sie, wie Gemeinschaften entstehen, wie wir Räume bewohnen und mit Bedeutung aufladen. Räume sind nicht neutral, erst durch Erinnerungen, soziale Praktiken, Machtverhältnisse und die Menschen, die sie nutzen, werden sie zu lebendigen Orten.
In 3 SACHEN KAUFEN – HOW I TRIED TO SAVE THE LITTLE SHOP IN OUR COMMUNITY BUILDING BY GALVANISING MY NEIGHBOURS AND FAILED untersucht Gabriele Mathes mit humorvollem Blick, wie politisches Engagement und nachbarschaftlicher Zusammenhalt im Alltag erprobt werden. THE CARYATIDES von Anna Barbieri erzählt die Geschichte eines Einkaufs- und Gemeinschaftszentrums in Lwiw aus der Erinnerung einer Bewohnerin und zeigt, wie Architektur, Popkultur und persönliche Erzählungen einen Ort prägen. In HASENLEITEN begleitet Lotte Schreiber Jugendliche zwischen Park, Spielplatz und Jugendzentrum und macht den öffentlichen Raum als Ort der Begegnung, des Aufwachsens und der Selbstermächtigung erfahrbar.
Mit FRIEDL und WENN ICH MICH ZEICHNE, EXISTIERE ICH DREIFACH richtet Christiana Perschon den Blick auf zwei Künstlerinnen, deren Ateliers zu Räumen des Austauschs, der Selbstbehauptung und des gemeinsamen Sehens werden. BUILDING SPACES von Elaine Goldberg begleitet internationale Sozialwissenschaftler:innen und zeigt, dass wissenschaftliches Arbeiten untrennbar mit Orten, Praktiken und Beziehungen verbunden ist.
Gemeinsam zeichnen die Filme ein vielschichtiges Bild von Räumen als Gefügen aus Erinnerungen, Begegnungen und sozialen Beziehungen. Sie zeigen, dass Orte erst durch jene entstehen, die sie bewohnen, nutzen, erzählen und immer wieder neu gestalten.