Die Filme dieses Programms erkunden unterschiedliche Zugänge zur Beziehung zwischen Mensch, Natur und Umwelt. In fiktionalen, dokumentarischen, essayistischen und experimentellen Formen erzählen sie von einer wechselseitigen Beziehung zur Erde, die von Fürsorge, Ausbeutung, Erinnerung und Wandel geprägt ist. Sie fragen nach, wie Menschen Landschaften, Lebensräume und Traditionen formen und wie die Natur unser Denken, unsere Identität und Zukunft beeinflusst. Vergangenheit wird dabei zum Spiegel der Gegenwart und zur Mahnung für den Umgang mit unserer Erde.
In REQUIEM FÜR EINEN GLE
Die Filme dieses Programms erkunden unterschiedliche Zugänge zur Beziehung zwischen Mensch, Natur und Umwelt. In fiktionalen, dokumentarischen, essayistischen und experimentellen Formen erzählen sie von einer wechselseitigen Beziehung zur Erde, die von Fürsorge, Ausbeutung, Erinnerung und Wandel geprägt ist. Sie fragen nach, wie Menschen Landschaften, Lebensräume und Traditionen formen und wie die Natur unser Denken, unsere Identität und Zukunft beeinflusst. Vergangenheit wird dabei zum Spiegel der Gegenwart und zur Mahnung für den Umgang mit unserer Erde.
In REQUIEM FÜR EINEN GLETSCHER von Stephanie Falkeis wird der schwindende Gletscher zum Symbol für den Konflikt zwischen wirtschaftlicher Nutzung, Klimakrise und generationsübergreifender Verantwortung. Stefanie Weberhofers vier Kurzfilme eröffnen poetische Annäherungen an Natur und Handwerk: HANDARBEIT würdigt das Arbeiten im Einklang mit der Landschaft, INS GRÜNE FLIEGEN denkt Wintersport angesichts des Klimawandels neu, SCHOCHNFÜM verbindet analoge Filmentwicklung mit natürlichen Materialien und macht die Natur selbst zum Teil des filmischen Prozesses, während DUALBILD die Beziehung zwischen Natur und Kultur reflektiert. RE-BIRDING von Michaela Schwentner untersucht Artensterben und Biodiversitätsverlust als Folgen ökologischer und historischer Gewalt und entwirft Perspektiven kollektiver Wiedergutmachung und eines erneuerten Zusammenlebens. In ABSTECHEN setzt sich Angelika Reitzer essayistisch mit bäuerlichen Traditionen, Modernisierung und den Erinnerungen an das Leben ihres Vaters als Landwirt auseinander und fragt, welches Wissen und welche Verbundenheit mit der Natur verloren gehen. THE BASIL POT: AND, ISABELLA von Isabella Fellinger verwandelt John Keats’ Gedicht in eine filmische Ode an Pflanze, Erde sowie die Kreisläufe von Vergänglichkeit, Erinnerung und neuem Leben.
Gemeinsam zeichnen die Filme ein vielschichtiges, poetisches wie politisches Bild unserer Beziehung zur Erde. Natur erscheint nicht als bloße Kulisse oder Ressource, sondern als Mitgestalterin unserer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.