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Das unmögliche Bild
Dieser Film ist Teil der Filmempfehlungen von Regisseurin Jola Wieczorek aus unserem Programm.
Ihr Kommentar zu DAS UNMÖGLICHE BILD:
Ein leiser, unheimlicher Film, der mich in die dunkelsten Ecken österreichischer Geschichte führt und visuell wie erzählerisch fordert.
Juni 1956 – so die zeitliche Verortung am Anfang des Filmes. Ein Mann filmt seine Familie mit einer 8-mm-Kamera. Ein gewöhnliches Familienleben in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Vater übergibt die Kamera seiner jungen Tochter Johanna. Als er unerwartet stirbt, setzt Johanna die Familienchronik fort und filmt weiter: ihre kleine Schwester, Hund Cora, die Mutter, ihre Großeltern und vor allem die vielen Frauen, die sich schnapstrinkend und rauchend immer wieder in ihrer Wohnung versammeln. „Omas Kochklub“ steht in einem Zwischentitel. Bloß: Gekocht wird nur heißes Wasser, das in verborgene Räume getragen wird. Ein Film über Kindheit, Erinnerungen – und über das Erwachsenwerden. (Dominik Tschütscher)