WORK WORK WORK widmet sich den Rhythmen, Belastungen und Wiederholungen von Arbeit, ob körperlich, häuslich, mechanisch oder kreativ. Die Filme machen Reibung, Anstrengung und Momente der Entlastung spürbar und verfolgen Parallelen sowie zyklische Bewegungen über die Zeit hinweg. Hände falten, Maschinen laufen, Tätigkeiten kehren wieder, Körper dehnen sich bis an ihre Grenzen. In diesen sich wiederholenden Gesten und Bewegungen zeichnen sich Muster ab, die das Potenzial bergen, ganz neue Bedeutungen und Räume zu eröffnen.
Dieses Programm wird unterstützt von der Arbeiterkammer Wien.

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BECAUSE TODAY IS SATURDAY
Alice Eça Guimarães, 2025, PT, FR, ES, 12min
Es ist Samstag, ein Ruhetag. Eine Mutter steht früh auf, um Zeit zum Schreiben zu finden. Doch jeder Funke Inspiration wird von Kindern, Wäsche und Mahlzeiten entrissen. Die Last der Aufgaben wird unerträglich, und ihr Bedürfnis, Zugang zu ihrer inneren Welt zu bewahren, wächst. |
Dieser Film ist aus lizenzrechtlichen Gründen nur in Österreich verfügbar.

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SPINE
Marta Margetić, 2025, HR, 4min
Eine junge Zeichnerin spürt einen stechenden Schmerz im Rücken und versucht, ihn durch Bewegung zu lindern. Mit wachsender Frustration werden ihre Dehnungen grotesk und gewaltsam, ihr Körper spannt sich immer mehr. Als Erleichterung ausbleibt, bricht sie zusammen und kehrt gebrochen an ihren Tisch zurück. |

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HÔTEL LES PIEDS DANS L’EAU
Maya Vriens, 2025, FR, 6min
Im Hotel les pieds dans l’eau ist Rosa erschöpft von der Arbeit als Reinigungskraft und den ständigen Anforderungen und Beschwerden. Sie sehnt sich danach, unter die Oberfläche zu gleiten, zu entkommen – wenn auch nur für einen kurzen Moment. |

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STILL LIFE
Lara Jaydha, 2025, BE, FI, IN, PT, 6min
Ein Paar Hände arbeitet unermüdlich in einem Zuhause und verschwinden langsam, während ein still in einem Museum hängendes Gemälde berühmt wird. Auf einer geteilten Leinwand entfalten sich zwei parallele, sich kontrastierende Erzählungen. Die Welt der Kunst und die des Alltags sind untrennbar miteinander verbunden und doch zugleich zutiefst verschieden. |

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BUSY BODIES
Kate Renshaw-Lewis, 2025, US, 6min
Vom Prinzip der Rube-Goldberg-Maschinen inspiriert, erkundet der Film den verborgenen Produktionsweg scheinbar wegwerfbarer Gegenstände. Als die Bilder des Films in der Wiederholung zerfallen zu scheinen, machen sie so die schier unendliche Repetitivität, Geschwindigkeit und zerstörerische Natur der industriellen Lieferkette sichtbar. |

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GATE
Madi Piller, 2025, CA, 3min
Eine abstrakte experimentelle Animation auf 16 mm, in der die Künstlerin das Licht erforscht, das durch das Filmtor tanzt, und dabei mehrere Belichtungsebenen übereinanderlegt, um die Quanten-Eigenschaften von Farbe zu erkunden. Auf einer einzigartigen 4-Kopf-16 mm-Optikpresse geschaffen, offenbart das Werk die Materialität und Magie des Films selbst. |

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I AM FINE
Osi Wald, 2025, IL, 4min
Eine Sammlung animierter Tagebucheinträge, entstanden zwischen 2022 und 2025 – einer Zeit geprägt von Protesten gegen die Regierung und den Schrecken eines andauernden Krieges. Durch sich wiederholende Skizzen häuslicher Familienszenen und abstrakte Traumimpressionen sucht Wald nach zerbrechlichen Momenten von Vernunft und Alltäglichkeit in einer durch Krieg und Staatsgewalt definierten Welt. |

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SULAIMANI
Vinnie Ann Bose, 2025, FR, 20min
Eines Abends sitzen Alia und Neena in einem indischen Restaurant in Paris an getrennten Tischen. Die Mahlzeiten wecken verborgene Erinnerungen daran, warum sie ihr Land verlassen haben – die eine floh vor Tradition, die andere ging, um ihre Familie versorgen zu können. Über Distanz und Stille hinweg schlägt die Nostalgie eine Brücke zwischen ihren getrennten Wegen zu einer geteilten Erfahrung. |
MY GRANDMOTHER IS A SKYDIVER von Polina Piddubna aus dem Programm ist aus lizenzrechtlichen Gründen online nicht verfügbar.
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