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Die letzten Menschen
Fassung:
Deutsche OV mit enUT
Nicolás Pindeus wurde für DIE LETZTEN MENSCHEN am VIENNA SHORTS 2025 mit dem Preis der Jury als Bester Newcomer ausgezeichnet.
Jury Statement:
Leere Straßen, verlassene Häuser – ein Dorf am Ende seines Daseins. Und doch bedeutet diese Welt für den Protagonisten alles. In einem beinahe ausgestorbenen Restaurant verrichtet er still seine Arbeit, verliebt in eine Kellnerin, die nur noch weg will. In kraftvollen Schwarz-Weiß-Bildern zeichnet der Film die Hoffnungslosigkeit einer festgefahrenen Generation nach: eine unerfüllte Liebe, ein Gewaltausbruch aus Eifersucht und Einsamkeit – und ein junger Mann, der sich an etwas klammert, das längst zerfällt.
Vom Autor und Regisseur von Zufall & Notwendigkeit (ÖW, 2019) kommt ein intensiver, fordernder, aber höchst lohnenswerter Trip ins tiefe österreichische Hinterland. Veränderungen im Dorf wirken sich auf jede der Figuren anders aus sollen sie bleiben oder gehen? In beeindruckendem Schwarzweiß gedreht (Kamera: Ausnahmetalent Lukas Allmaier), fängt der Film mit großer Ökonomie das Lebensgefühl des Aufwachsens am Land ein – ein unverfälschter Ausschnitt gelebten Lebens. (ny)