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Zaho Zay
Maéva Ranaïvojaona, deren Vatersfamilie in Madagaskar wurzelt, zeigt uns eine überfüllte Haftanstalt auf jener Insel und erzählt gemeinsam mit Georg Tiller die Geschichte einer Kolonie der Verdammten: Eine Gefängniswärterin wartet auf die Ankunft ihres kriminellen Vaters; sie imaginiert ihn als Serienmörder, der seine Opfer vom Fall der Würfel bestimmen lässt. Ist er ein Geist? Elemente des Western und des Film noir überhöhen in (alb-) traumhaften Sequenzen den über weite Strecken dokumentarischen Gestus von ZAHO ZAY, der als faszinierend elegischer Breitwand- Hybrid in der gegenwärtigen Kinolandschaft ziemlich allein dasteht. (Roman Scheiber – V'20)