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Michael
MICHAEL beschreibt die letzten fünf Monate unfreiwilligen Zusammenlebens des 10jährigen Wolfgang und des 35jährigen Michael.
Von der Erfüllung und dem Scheitern totaler Machtausübung eines erwachsenen Mannes über ein Kind. Michael ist Versicherungskaufmann, in dieser Rolle unauffällig aber kompetent. Kontakt zur Familie besteht kaum, ein soziales Netzwerk ist nicht existent. Einzige Bezugsperson bleibt ein junger Bub, den Michael im Keller gefangen hält und missbraucht – über ihn verfügt. MICHAEL ist kein Film über das Warum, es ist ein Film über die Ohnmacht eines Täters, über die Unmöglichkeit zu anderen in Beziehung zu treten.