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CineAustria × KINO VOD CLUB - Österreichisches Kino weltweit streamen
Im Rahmen von CineAustria – Filmkunst aus Österreich, der Filmreihe des Österreichischen Kulturforums Berlin, erweitert der KINO VOD CLUB das Programm digital und macht österreichische Filme international verfügbar. CineAustria präsentiert zur FeelAustria Week aktuelle und historische Positionen des österreichischen Filmschaffens und fördert den kulturellen Austausch zwischen Österreich und Deutschland. Gemeinsam verlängern wir das Festival über den Kinosaal hinaus und bringen österreichisches Kino zu einem internationalen Publikum.
Bereits seit 2017 ist der KINO VOD CLUB die einzige österreichische Streamingplattform, bei der nicht auf Kosten der Kinos gestreamt wird. Als digitale Plattform der österreichischen Kinos verbindet der KINO VOD CLUB ein Netzwerk von rund 80 Film- und Programmkinos österreichweit mit Filmschaffenden und Filmbegeisterten. Ziel ist es, österreichische Filme auch nach ihrer Kinoauswertung sichtbar zu halten und die Vielfalt des heimischen Filmschaffens langfristig zugänglich zu bewahren – von etablierten Klassikern über zeitgenössisches Autorenkino bis hin zu Arbeiten kleinerer Produktionsfirmen und Festivalprogrammen.
Das Besondere am KINO VOD CLUB: Ein Drittel jedes Stream-Erlöses geht direkt an ein frei wählbares Partnerkino. So unterstützt jeder Stream unmittelbar die österreichische Kinolandschaft und trägt dazu bei, Filmkultur auch abseits des Kinosaals lebendig zu halten.
Aus lizenzrechtlichen Gründen ist der Großteil des regulären Programms aktuell nur in Österreich verfügbar. Zur diesjährigen FeelAustria Week öffnet der KINO VOD CLUB nun die Grenzen und präsentiert ausgewählte Filme von Ruth Beckermann, Christoph Schwarz, Maria Lassnig, Markus Heltschl und Christian Berger online. Damit ist österreichische Filmkunst ab sofort nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland und international verfügbar.
CineAustria: Das Online-Filmprogramm
Zu allen weltweit verfügbaren Filmen aus unserem Programm
Christoph Schwarz zum Screening von SPARSCHWEIN letztes Jahr in Berlin
Letztes Jahr lief Christoph Schwarz’ Langfilmdebüt SPARSCHWEIN zur Österreichischen Filmwoche in Berlin. Wer den Film in Berlin verpasst hat, hat nun die Möglichkeit, ihn bei uns nachzuschauen. Zusätzlich präsentiert der KINO VOD CLUB drei seiner Kurzfilme als Programm, und das kostenfrei!
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Der 1981 in Wien geborene Künstler, Filmemacher und Klimaaktivist hat Visuelle Mediengestaltung an der Universität für angewandte Kunst Wien studiert. Seit 2010 hat er zahlreiche autofiktive Kurzfilme im Ausstellungskontext, auf Festivals und im Fernsehen gezeigt. Die Mockumentary SPARSCHWEIN ist sein erster Langfilm. Darin nimmt der Filmemacher in Geldnot einen Auftrag des öffenlich-rechtlichen Rundfunks an: Er dokumentiert ein Jahr im Klimastreik.
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Doch dann kauft er heimlich ein Wochenendhaus, mit dem Projektbudget. Die Grenze zwischen Dokumentation und Inszenierung verschwimmt, während er mit kapitalistischer Doppelmoral ringt. Erzählt wird die Geschichte von Robert Stadlober. In seinen Kurzfilmen verbindet Christoph Schwarz persönliche Erfahrungen und dokumentarische Spurensuche mit klimabewegter Wachstumskritik zu gleichermaßen humorvollen und eindringlichen Filmessays.
Ruth Beckermann zum Screening von Die Geträumten am 19.09. in Berlin
Anlässlich des 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann läuft in Berlin DIE GETRÄUMTEN, in dem Anja Plaschg (SOAP & SKIN) und der zukünftige Wiener Tatort-Kommissar Laurence Rupp den über 20 Jahre andauernden Briefwechsel zwischen der Autorin und Paul Celan im Wiener Funkhaus einlesen und in den Pausen über deren Beziehung reflektieren. Wer es nicht in den Kinosaal in Berlin schafft, hat nun die Möglichkeit, den Film hier zu streamen.
Ergänzend legen wir einen besonderen Schwerpunkt des internationalen Programms auf das Werk der österreichischen Dokumentaristin Ruth Beckermann. Seit den 1970er-Jahren zählt sie zu den wichtigsten Stimmen des österreichischen Dokumentarfilms und setzt sich in ihren Arbeiten mit Erinnerung, Geschichte, Migration, Identität und gesellschaftlichen Umbrüchen auseinander. Unser CineAustria-Programm versammelt fünf zentrale Filme aus unterschiedlichen Schaffensphasen und bietet damit einen umfassenden Einblick in das Werk einer Regisseurin, die das österreichische Kino international nachhaltig geprägt hat und 2026 den Europäischen Dokumentarfilmpreis erhielt.
![]() THOSE WHO GO THOSE WHO STAY Drama / 2019 / 108min |
![]() ARENA BESETZT Komödie / 2016 / 100min |
![]() AMERICAN PASSAGE Dokumentarfilm / 2011 / 120min |
![]() DIE GETRÄUMTEN Drama / 2016 / 89min |
![]() DIE PAPIERENE BRÜCKE Dokumentarfilm / 1987 / 95min |
Maria Lassnig zum Screening von Spaces of Resonance am 17.09. in Berlin
Bereits seit 25 Jahren versammelt das Tricky Women Tricky Realities-Festival einmal im Jahr mutige, experimentierfreudige, lustvolle und widerständige Animationsarbeiten von Frauen und/oder genderqueeren Künstler:innen in Wien. Eine der prägendsten Künstlerinnen im Bereich des Animationsfilms, der beim Festival auch ein Preis gewidmet ist, ist Maria Lassnig.
Lassnig, die vor allem für ihre Malerei bekannt ist, hat in ihrer Zeit zwischen 1968 und 1980 in New York auch ein eigenständiges filmisches Werk geschaffen, in dem sie sich mit der Komplexität der Mann-Frau Beziehung und den Erfahrungen des Frau- und Künstlerinnen-Daseins, mit Körperwahrnehmung, Identität und dem Verhältnis von Innen- und Außenwelt auseinandersetzt. Ihre experimentellen Filme erweitern dabei zentrale Themen ihrer künstlerischen Arbeit um die Dimensionen Bewegung und Zeit. Wir versammeln diese wegweisenden Animationsarbeiten nun in zwei Programmen:
![]() MARIA LASSNIG: (SELBST-)PORTRÄTS 6 Kurzfilme / Experimentell / 38min |
![]() MARIA LASSNIG: ANIMATIONSFILME 5 Kurzfilme / Experimentell / 40min |
Markus Heltschl zum Screening von LOIS WEINBERGER – Ruderal Society am 18.09. in Berlin
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LOIS WEINBERGER – RUDERAL SOCIETY ist ein sehr berührendes Porträt eines Wegbegleiters über den documenta-Künstler Lois Weinberger (1947-2020). Bereits in den 1980er-Jahren haben der Künstler und Regisseur Markus Heltschl gemeinsam mit Christian Berger in intensiver Zusammenarbeit den Film RAFFL realisiert, der damals in Cannes Premiere feierte und bei uns als Stream verfügbar ist.
Außerdem findet ihr den Dokumentarfilm DAS BEDROHTE PARADIES von Markus Heltschl über das Werk und Leben des Farbfotografie-Pioniers Heinrich Kühn in unserem Programm. Zu Wort kommen hier bekannte Künstler und Kuratoren wie Jeff Wall, Peter Weibel (ZKM Karlsruhe), Ulrich Pohlmann (Stadtmuseum München), Alexander Kluge oder Florian Ebner (Centre Pompidou Paris). |
Der Untergang des Alpenlandes Ein Klassiker aus der Alpenrepublik
Last but not least präsentieren wir einen österreichischen Klassiker im Programm: einen Tiroler Heimatfilm der etwas anderen Art, der auch fünfzig Jahre später weder an Modernität, noch an Relevanz und Witz eingebüßt hat. Anlässlich des Erscheinens des bahnbrechenden Debütalbums Ein halbes Doppelalbum des österreichischen Musikers Werner Pirchner im Jahr 1973 erhielt Regisseur und Haus-Kameramann Michael Hanekes Christian Berger den Auftrag, eine Sendung über den Musiker für das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu gestalten. Das Ergebnis ist ein mittlerweile zum Kult gewordener Film, bei dem ausgehend von einem losen Handlungsbogen „auch einige lieder aus dem ‚halben doppelalbum‘ dem geschätzten betrachter zu gehör gebracht“ werden, wie es in der damaligen Ankündigung auf dem Flugblatt heißt.
Zu allen weltweit verfügbaren Filmen aus unserem Programm









